Kein Werben fürs Sterben – Bündnisaufruf

Bundeswehr, raus aus den Köpfen – Kein Werben fürs Sterben!

Aufruf zur Antimilitaristischen Demonstration in Ulm am 14.09.13

Auftakt 14.00 Uhr am Marktplatz
Hauptredner: Franz Iberl, Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (BIFA)

Am 15.09.2013 finden die 9. Ulmer Verkehrssicherheitstage auf dem Münsterplatz statt. Dort nimmt, neben einigen anderen Organisationen, auch die Bundeswehr die Gelegenheit der Nachwuchswerbung wahr.

Jedoch ist Soldat_in kein normaler Beruf. Soldat_in sein heißt, im brutalen Krieg um wirtschaftliche Interessen zu kämpfen, Menschen zu töten und ständig selbst das Risiko des Sterbens zu tragen. Es geht hierbei nicht um „gutbezahlte Arbeitsplätze“, „Karrierechancen“ oder die „Sicherung des Friedens“, sondern es geht, ganz im Gegenteil, um das (Mit-)Führen von Krieg.

Die Sicherung von Ressourcen bzw. der Zugang zu ihnen ist kein legitimer Grund für militärische Interventionen. Jedoch ist dies momentan eines der primären Betätigungsfelder der Bundeswehr, so z.B. die Bundeswehr-Operationen KFOR, ISAF und Atalanta. Es werden „weltweite … Wahrung nationaler Interessen … und wichtiger Rohstoffressourcen“ und die eigene Nation über das Wohl Anderer gestellt.
Die Bundeswehr wird immer stärker zu einer Interventionsarmee ausgebaut.

Propagandistische Spektakel wie diese sollen für Akzeptanz in der Bevölkerung sorgen und das Militär als einen anerkannten Bestandteil der Gesellschaft zeigen. Militärische Interventionen dienen weder der Lösung von Konflikten noch helfen sie diese zu verhindern.

Opfer in der Zivilbevölkerung sind nicht zu vermeiden, also werden sie einfach hingenommen. Die Bundeswehr ist ein aktiver Teil dieses „Hinnehmens“ – daher kann es auch keine Akzeptanz für Bundeswehreinsätze geben. Statt mehr Akzeptanz sollte eine Diskussion zur Legitimation der Bundeswehr überhaupt stattfinden.

Für uns ist eines ganz klar: Konflikte müssen ohne militärische Beteiligung gelöst werden! Einer Steigerung der Akzeptanz für Bundeswehreinsätze in aller Welt durch öffentliche Auftritte der Bundeswehr wie diesem werden wir entgegenstehen.

Antimilitaristisches Aktionsbündnis – Kein Werben fürs Sterben

Im Bündnis vertreten sind: SJD-Die Falken, VVN-BdA, Kollektiv.26, DIE LINKE, Grüne Jugend

Veranstaltung: http://www.facebook.com/events/1394767437416638

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Ein Gedanke zu „Kein Werben fürs Sterben – Bündnisaufruf

  1. Pingback: beim Antimilitaristischen Aktionsbündnis Ulm | Kommentare aus der AMAZONAS-Box

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